Goldrute
Goldgelbe Blüten – ein Insektenmagnet
Die Goldrute ist im Spätsommer kaum zu übersehen. Ihre vielen kleinen gelben Blüten bilden große goldene Rispen und werden gern von Insekten besucht.

Schau genau hin
Achte auf die hohen aufrechten Stängel, die schmalen Blätter und die vielen kleinen goldgelben Blüten. Zusammen bilden sie auffällige verzweigte Blütenstände.
Wo wächst die Pflanze?
Goldruten wachsen an sonnigen Wegrändern, Böschungen, auf Brachflächen und in naturnahen Gartenbereichen. Manche Arten können sich stark ausbreiten.
Blütezeit
Die Hauptblüte liegt meist im Spätsommer bis in den Herbst.
Wer besucht sie?
Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge besuchen die vielen kleinen Blüten und finden dort spät im Jahr Nahrung.
Das kannst du ausprobieren
• eine einzelne kleine Blüte in der großen Rispe suchen
• die schmalen Blätter betrachten
• beobachten, welche Insekten die Pflanze besuchen
• die leuchtend gelbe Farbe mit anderen Hofpflanzen vergleichen
Wie viele verschiedene Insekten kannst du innerhalb von zwei Minuten an der Goldrute entdecken?
„Schau mal, wie viele kleine Blüten zusammen eine große goldene Rispe bilden!“
Dürfen unsere Tiere Goldrute fressen?
Für unsere Esel keine gezielte Freigabe – bitte nicht selbstständig verfüttern.
Solidago gilt für Weidetiere als wenig problematisch; bei uns nur kleine Mengen und nur sicher bestimmte, unbelastete Pflanzenteile.
Für unsere Kaninchen liegt keine ausreichend sichere artspezifische Freigabe vor.
Für unsere Meerschweinchen liegt keine ausreichend sichere artspezifische Freigabe vor.
Für unsere Hühner liegt keine ausreichend sichere artspezifische Freigabe vor.
Für unsere Sittiche liegt keine ausreichend sichere artspezifische Freigabe vor.
Nur nach tierartspezifischer Freigabe. Bei gelber Kennzeichnung kleine Mengen von sauberem, sicher bestimmtem Grün.
Nur von unbelasteten Flächen sammeln, sicher bestimmen und langsam in sehr kleiner Menge anbieten.
Goldrute aus der Gattung Solidago gilt nicht als typische Giftpflanze für Weidetiere. Für unsere konkreten Tierarten geben wir sie trotzdem nur dort frei, wo die Fütterung ausreichend abgesichert ist.
Prüfstand: 16.09.2026Quellen & Sicherheitshinweise anzeigen
Wir geben nur dann eine grüne Freigabe, wenn für die jeweilige Tierart ausreichend belastbare Hinweise vorliegen. Fehlt eine sichere artspezifische Grundlage, bleibt der Eintrag bewusst weiß.
