Hirtentäschel
Kleine Herzschötchen – große Entdeckungen
Das Hirtentäschel ist klein und unscheinbar – bis man seine besonderen herzförmigen Schötchen entdeckt. Genau daran lässt sich die Pflanze besonders gut erkennen.

Schau genau hin
Unten bildet die Pflanze eine Blattrosette. Darüber stehen dünne Stängel mit kleinen weißen Blüten. Typisch sind die flachen, herzförmigen bis dreieckigen Schötchen entlang der Stängel.
Wo wächst die Pflanze?
Hirtentäschel wächst auf Beeten, Wegen, Hofrändern, Äckern und anderen offenen Flächen. Es gehört zu den häufigen Wildkräutern.
Blütezeit
Hirtentäschel kann über einen sehr langen Zeitraum blühen – oft vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein.
Wer besucht sie?
Die kleinen Blüten werden von verschiedenen kleinen Insekten besucht. Die Samen sind außerdem Teil des natürlichen Nahrungsangebots vieler Kleintiere.
Das kannst du ausprobieren
• die herzförmigen Schötchen suchen
• Blattrosette und Blütenstängel vergleichen
• kleine weiße Blüten mit der Lupe anschauen
• verschieden große Schötchen entlang eines Stängels entdecken
Wie viele kleine Herzschötchen kannst du an einem einzigen Stängel zählen?
„Findest du die kleinen Herzchen an den Stängeln?“
Dürfen unsere Tiere Hirtentäschel fressen?
Bei unseren Eseln nicht gezielt verfüttern.
Bei unseren Ziegen nicht gezielt verfüttern.
Bei unseren Kaninchen nicht gezielt verfüttern.
Bei unseren Meerschweinchen nicht gezielt verfüttern.
Bei unseren Hühnern nicht gezielt verfüttern.
Bei unseren Sittichen nicht gezielt verfüttern.
Keine Pflanzenteile sind bei uns als Futter vorgesehen.
Nicht für die Tierfütterung sammeln. Für Beobachtung und Naturpädagogik stehen lassen.
Hirtentäschel wird bei uns nicht als Tierfutter freigegeben. Es gibt Berichte über nitritbedingte Vergiftungen bei Schweinen nach Aufnahme größerer Mengen. Deshalb bleibt es bei uns eine Beobachtungspflanze.
Prüfstand: 16.09.2026Quellen & Sicherheitshinweise anzeigen
Wir geben nur dann eine grüne Freigabe, wenn für die jeweilige Tierart ausreichend belastbare Hinweise vorliegen. Fehlt eine sichere artspezifische Grundlage, bleibt der Eintrag bewusst weiß.
