Süßkirsche
Weiße Blüten – rote Sommerfrüchte
Süßkirschen zeigen im Frühjahr viele weiße Blüten. Im Sommer reifen daraus glänzende Kirschen, die je nach Sorte hellrot bis dunkelrot oder fast schwarz werden können.

Schau genau hin
Achte auf längliche, gezähnte Blätter, weiße Blütenbüschel und die typischen Kirschen an langen Stielen. Reife Früchte hängen oft paarweise oder in kleinen Gruppen.
Wo wächst die Pflanze?
Süßkirschen wachsen in Gärten, Obstwiesen und an sonnigen Standorten. Alte Kirschbäume können sehr groß werden.
Blütezeit
Die weißen Blüten erscheinen meist im Frühjahr. Je nach Sorte werden Süßkirschen im Frühsommer bis Sommer reif.
Wer besucht sie?
Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten. Später interessieren sich auch viele Vögel für die reifen Früchte.
Das kannst du ausprobieren
• Blütenbüschel betrachten
• gezähnte Blattränder vergleichen
• Fruchtfarben beobachten
• Kirschstiele und Fruchtpaare zählen
Findest du zwei Kirschen, die an einem kleinen gemeinsamen Zweig hängen?
„Eine Kirschblüte im Frühling und eine rote Frucht im Sommer erzählen zwei Kapitel derselben Pflanze.“
Dürfen unsere Tiere Süßkirsche fressen?
The Donkey Sanctuary rät bei Eseln von Steinobst ab. Kirschbaumteile und Kirschen werden deshalb bei uns nicht verfüttert.
Kirschblätter und -zweige können cyanogene Verbindungen freisetzen; Wiederkäuer sind besonders gefährdet. Kirschbaumteile nicht verfüttern, besonders keine welken Blätter.
RWAF führt Steinobstbäume wie Kirsche unter den für Kaninchen nicht essbaren Bäumen. Blätter, Zweige und Baumteile nicht anbieten.
PDSA nennt Kirsche als gelegentliche Frucht-Leckerei für Meerschweinchen. Nur reifes Fruchtfleisch ohne Stein in sehr kleiner Menge – keine Blätter oder Zweige.
Für unsere Hühner liegt für diese Pflanze noch keine ausreichend sichere Freigabe vor. Bis zur Prüfung nicht gezielt verfüttern.
VCA nennt Kirschen für Vögel ausdrücklich nur ohne Stein. Nur reifes Fruchtfleisch in kleiner Menge; keine Kerne und keine Kirschbaumzweige/-blätter als Futter.
Nur für gelb markierte Tierarten: reifes Fruchtfleisch vollständig ohne Stein. Blätter, Zweige, Rinde und Kerne nicht verfüttern.
Stein vollständig entfernen; Frucht waschen und nur kleine Mengen geben. Welkes oder beschädigtes Kirschlaub konsequent von Weide- und Futterbereichen fernhalten.
Wichtig: Blätter, Rinde, Zweige und Kerne von Prunus-Arten können cyanogene Verbindungen enthalten. Verfütterung von Kirschbaumteilen ist bei uns nicht erlaubt. Nur bei gelb markierten Heimtierarten darf reifes Fruchtfleisch ohne Stein in kleinen Mengen gegeben werden.
Prüfstand: 16.09.2026Quellen & Sicherheitshinweise anzeigen
Wir geben nur dann eine grüne Freigabe, wenn für die jeweilige Tierart ausreichend belastbare Hinweise vorliegen. Fehlt eine sichere artspezifische Grundlage, bleibt der Eintrag bewusst weiß.
- Penn State Extension – Cyanide Poisoning of Livestock from Cherry Tree Leaves
- Merck Veterinary Manual – Prunus spp. / cyanogenic glycosides
- Rabbit Welfare Association & Fund – Rabbit Friendly Gardens
- The Donkey Sanctuary – What to Feed Your Donkeys
- PDSA – Your Guinea Pig’s Diet
- VCA Animal Hospitals – Fruits and Vegetables in Birds’ Diets
